Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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19.06.2016
CDU Stadtratsfraktion vor Ort in Abenheim
Eltern: dringender Bedarf für vierte Kita-Gruppe / Kessel: Schnelle Entscheidung nötig / CDU-Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin im Gespräch mit Sozialdezernent
ABENHEIM In Abenheim wünschen sich viele Eltern, dass in der Kindertagesstätte St. Hildegard eine vierte Gruppe geschaffen wird. Wie dringend den Eltern das Problem ist, davon machte sich die CDU-Stadtratsfraktion bei einem Vor-Ort Termin in Abenheim ein Bild. Infos aus erster Hand gaben dabei die Leiterin der Kindertagesstätte, Felicitas Baier, Pfarrer Corneile Makaba Mbadu, der Vorsitzende des Pfarrverwaltungsrates, Hermann Lohr, sowie etliche Eltern, die für ihre Kinder Bedarf angemeldet haben für einen Platz in der Kindertagesstätte.
Die CDU-Stadtratsfraktion hat sich mit Interessierten und Eltern vor Ort ein Bild von der Lage gemacht. Im Hintergrund die Stelle der Kindertagesstätte, an der eine Containerlösung für eine vierte Gruppe angedacht ist.
Die Einrichtung kann derzeit von 75 Kindern genutzt werden. 31 Namen stehen jedoch derzeit zusätzlich auf der Warteliste. Der Landtagsabgeordnete Adolf Kessel, stellvertretender CDU-Fraktionssprecher im Stadtrat, sagte: „Die Eltern brauchen eine schnelle Entscheidung“. Der Wormser Fraktionsvorsitzende der CDU, Dr. Klaus Karlin, kündigte an, er werde sich umgehend mit dem Sozialdezernenten, Waldemar Herder, in Verbindung setzen, um eine Lösung zu finden. Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler, der wie Kessel stellvertretender Fraktionssprecher ist, freute sich, dass das Thema in der Fraktionssitzung auf seine Anregung hin ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt worden war. Kessel, der auch Landeschef der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft ist, nahm die Sorgen der Eltern auch aus Arbeitnehmersicht sehr ernst. So stünden einige Eltern unter Zeitdruck, weil der Arbeitgeber wissen wolle, wann wieder mit ihnen zu rechnen ist. Die stellvertretende Vorsitzende des CDU Kreisverbands, Stephanie Lohr, verdeutlichte: „Die Forderung nach einer vierten Kindergartengruppe ist das am meisten diskutierte Thema in Abenheim“. Auch Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek machte sich ein Bild der Lage. Hermann Lohr nannte einen Vorschlag, wie der gewachsene Bedarf an Betreuungsplätzen gedeckt werden könnte. Der Verwaltungsrat plädiert für einen Container, der an das bestehende Gebäude angebaut wird. Der Antrag beim Landesjugendamt auf einen Zuschuss ist bereits gestellt. Der Träger, die katholische Kirche, sei bereit, für eine vierte Gruppe immerhin die Organisations- und Verwaltungsarbeit zu übernehmen. Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler sprach in der anschließenden offenen Fraktionssitzung auch weitere Abenheimer Belange an. Von Zuhörern ins Gespräch gebracht wurden auch die Verkehrskolonnen, die sich in diesen Wochen, immer wieder durch Abenheim schlängeln, wenn auf der Autobahn A 61 der Verkehr umgeleitet werden muss. Dies ist in der letzten Zeit besonders oft der Fall, weil zwischen Frankenthal und Alzey eine Baustelle ist und sich dort deshalb häufiger Unfälle ereignen. Weiler schilderte, wie Bürger am dichtesten Knotenpunkt, vor dem Rathaus, den Verkehr kurzerhand selbst per Handzeichen regeln mussten, damit es überhaupt vorangehen konnte. Kessel regte an, dass der Ortsbeirat einen Antrag stellen soll bei der Stadt mit der Bitte, prüfen zu lassen, ob die Regulierung des Verkehrs in solchen Fällen durch eine veränderte Schaltung der beiden Ampelanlagen in der Wonnegaustraße übernommen werden könne. Die CDU-Stadtratsfraktion will auch die anderen Wormser Stadtteile besuchen und im Rahmen von offenen Fraktionssitzungen ganz direkt Sorgen und Wünsche von Bürgern aufnehmen.


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