Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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17.06.2016
Ärgernis statt Augenweide: CDU Heppenheim will keine ungepflegten Grünflächen
„Öffentliche Pflanzflächen werden in unserem Stadtteil vernachlässigt“ / Disteln und Unkraut meterhoch
HEPPENHEIM „Wir möchten unser Heppenheim in Zukunft wieder so haben, wie wir es kennen!“, sagen Veronika Schreiber, die Vorsitzende der CDU Heppenheim, und Tassilo Hochstein, der Fraktionssprecher der Union im Ortsbeirat. Im Blick haben sie dabei die öffentlichen Grün-Pflanzflächen, die sie sich als ansprechende Visitenkarte des Stadtteils wünschen.
Veronika Schreiber und Tassilo Hochstein: Die öffentlichen Pflanzflächen in Worms-Heppenheim sind vernachlässigt!
Stattdessen zeigt sich quer durch Heppenheim ein anderes, ungepflegtes Bild – und das schon seit dem letzten Jahr, wie Schreiber und Hochstein feststellten mussten: „Die öffentlichen Pflanzflächen sind vernachlässigt!“, ärgert sich Schreiber. Sie macht auch darauf aufmerksam, dass die Union deswegen nicht untätig war. Man habe Beschwerden ernst genommen und weitergeleitet, die von verschiedenen Einwohnern an Unionsvertreter herangetragen worden seien. Mehrfach schon sei man beim Ortsvorsteher vorstellig geworden. Dass dieser gar nichts tue – diesen Vorwurf möchten weder Schreiber noch Hochstein dem Orts-Chef machen. Auch wenn sie bedauern, dass seit zwei Jahren dieses Amt nicht mehr von der CDU getragen wird, nachdem der langjährige frühere Ortsvorsteher, Karl-Otto-Fischer, aus Altersgründen nicht wieder angetreten war in der letzten Kommunalwahl. Gleichwohl wünschen sich Schreiber und Hochstein, dass auch „der Neue“ mehr am Ball bleibt und im Falle eines Falles nachgehakt – oder nachgeharkt – wird, um beim Thema zu bleiben. Eine bessere Pflege der Pflanzflächen sei dringend nötig. „Es muss unbedingt etwas passieren“, meinen die Beiden und können eine ganze Liste von Beispielen nennen, in denen die Pflanzflächen im Argen liegen und eher an Brachland oder Dschungel erinnern als an eine Grünfläche, wie sie von der Union in Heppenheim erwartet wird. Im Dirmsteiner Weg Richtung Ortsausgang etwa wuchert das Buschwerk auf der linken Seite so hoch, dass es die Leitplanken über weite Strecken buchstäblich verschlingt. Auch der anderen Seite, vor allem in der Nähe der Glas-Container, aber auch längere Strecken davor und dahinter, stehen Disteln und Unkraut meterhoch. Der Gehweg ist kaum noch zu erkennen angesichts des überstehenden Gestrüpps. Kraut und Rüben-Atmosphäre herrscht auch am Ortseingang Richtung Horchheim auf einer Strecke von etwa 30 Metern. „Inzwischen wächst sich diese Stelle fast schon zur Verkehrsbehinderung aus, denn wer von Horchheim kommend rechts abbiegen will, ins Gehrchen, hat nun einen schlechteren Einblick“, erklärt Hochstein. Dort schießt das Grünzeug auf der linken Seite ungehindert in die Höhe, während es auf der rechten Seite zwar gemäht ist, jedoch getrocknet und in langen Büscheln als Stolperfalle quer über dem Bürgersteig liegt. „Ich kann dahinter kein Grünpflege-Konzept erkennen“, sagt Schreiber und schüttelt den Kopf über diese halbherzige Maßnahme. Wildes Grün erstickt die Bepflanzung laut Schreiber und Hochstein auch in der Dorfgrabenstraße und am Pflanzring Ecke Wormser Landstraße / Obere Bahnhofstraße. Auch dort hat demnach das Unkraut in öffentlichen Pflanzflächen die Herrschaft übernommen. Letzt genannte Stelle sehen die beiden Unionsvertreter als ein besonders trauriges Kapitel in der Heppenheimer Grünpflege-Geschichte. Schreiber: „Die Dame, die die Grünpflege für diesen Pflanzring ehrenamtlich übernommen hatte, hat schon im letzten Jahr angekündigt, dass sie aus Altersgründen die Pflege nicht mehr fortführen kann“. Trotzdem sei es offenbar nicht möglich gewesen, diesen Punkt in die Pflege-Planung mit aufzunehmen, bedauert Schreiber. Aufgeben will man in der Union jedoch nicht: „Wir werden das Thema anpacken und natürlich auch selbst direkt mit Verantwortlichen sprechen“, kündigten Schreiber und Hochstein an. Angeregt werden soll in diesem Zuge auch, eine alternative Stellfläche für die Glas-Container am Dirmsteiner Weg zu suchen. Hochstein: „Rings um den Container liegt oft sehr viel Glas – und ausgerechnet dieser Weg wird stark genutzt als Schulweg und von Kindern, die die Kindertagesstätte besuchen“, beschreibt Hochstein das Problem des derzeitigen Container-Standorts.


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