Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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28.01.2019
CDU: Andreasquartier darf kein neues Bau- und Finanzdebakel werden
CDU-Fraktionssprecher Karlin: Andreasquartier nicht in Verwaltungsgebäude, sondern in Hotel umwandeln / „Rathaus II“ besser am Hochstift-Gebäude aufgehoben
WORMS Soll das Andreasquartier tatsächlich in das „Rathaus 2“ umgewandelt werden, wie vor einigen Jahren einmal von der Verwaltung geplant? „Nein!“ sagt die CDU ganz klar und warnt sogar davor, weiter an diesem Plan festzuhalten.
CDU-Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin hat in einem Schreiben an OB Michael Kissel und den zuständigen Dezernenten Uwe Franz nun noch einmal eindringlich seine Sorge dargelegt. „Bereits vor Monaten hatte ich für die CDU-Fraktion erhebliche Bedenken bei der Beibehaltung des Wunsches der Verwaltung, als zweites Verwaltungsgebäude das Gebäude "Andreasquartier“ zu nutzen,  angemeldet“, schreibt Karlin. Seine Sorgen kann der CDU-Sprecher gut begründen: Er verweist darauf, dass die vor mehr als fünf Jahren erhobenen Daten durch die galoppierenden Baupreise, aber auch die weiteren Beschädigung des Gebäudes inzwischen längst obsolet seien. Karlin warnt daher: „Ein neues Finanz- und Baudebakel kann und sollte sich die Stadt nicht leisten!“. Gleichzeitig schlägt die Union eine Alternative vor:  Das "neuere" Gebäude im Bereich des Hochstiftes sei für die Aufnahme des "Rathaus II“ geeignet und könne schnell zur Verfügung stehen. „Dies soll und muss sich die Stadt zu Nutze machen!“, fordert Karlin. Die hervorragenden Lage (Karlin: „Das Sahnestückchen gegenüber dem Dom“) wo sich das Andreasquartier befindet, empfiehlt die CDU als Fläche für ein Hotel zur Verfügung zu stellen. Dies sei für die Stadt deutlich besser als ein Funktionalgebäude, ist Karlin überzeugt. Dass inzwischen – nach mehr als fünf Jahren der Prüfung – tatsächlich ein Zuwendungsbescheid des Landes vorliegt, der einen Zuschuss für das Gebäude in Aussicht stellt, lässt Karlin ebenfalls nicht als Argument gelten. Wir der CDU-Sprecher erläutert, beruht der Bescheid auf alten, überholten Daten. „Das kommt eher einem Danaer-Geschenk gleich“, warnt Karlin. Er leitet daraus eine dringende Bitte ab: Die früheren Uralt-Beschlüsse sollen vor weiteren Maßnahmen dem Stadtrat nochmals vorgelegt werden.


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