Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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20.02.2019
Gemeinsam etwas für Ibersheim bewegen
CDU stellt Kandidaten für Ortbeirat auf / Daniel Belzer soll Ortschef in Ibersheim werden / Adolf Kessel lobt Geschlossenheit und einvernehmliche Lösung
IBERSHEIM Die CDU will, dass Daniel Belzer in Ibersheim Ortschef wird. Einstimmig haben sich die Mitglieder für ihn ausgesprochen. Der 34-jährige Angestellte im öffentlichen Dienst istverheiratet und hat zwei Kinder. Vor allem aber fühlt er sich als ein Ibersheimer durch und durch, der in dem Wormser Vorort fest verwurzelt ist.
Die CDU präsentiert ein junges und engagiertes Team für Ibersheim: Gerhard Forrer, Markus Schreiber, Daniel Belzer, Christian Zakrzowski und Annabelle Zakrzowski (v.links). Foto: Krämer/Schuh/CDU Ibersheim
„Ich will Ortsvorsteher für alle Ibersheimer sein!“, fasst Belzer seine Beweggründe für die Kandidatur zusammen. Er sieht sich dabei auch als jemand, der andere gut motivieren kann: „Jeder soll sich einbringen können!“, lautet Belzers Credo. Im Gegenzug sollen die Mitbürger in dem kleinsten Wormser Vorort ganz deutlich erfahren können, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. „Ich will bei meiner Arbeit für Transparenz sorgen und zeigen, dass ich mich um die Dinge kümmere“, fasst Belzer zusammen. Dabei will er pragmatisch an Probleme herangehen. „Man muss das Rad auch als Ortsvorsteher nicht neu erfinden“, ist Belzer überzeugt. Dass dies nicht bedeutet, sich entspannt zurückzulehnen, macht er dann sofort im Folgesatz deutlich: „Wichtig ist, dass man damit anfängt, das Rad gemeinsam zu drehen, damit alle weiterkommen“. Das Bild ist gut gewählt. Denn in puncto Fortbewegung macht ihm so leicht keiner etwas vor: in seinem Hauptberuf ist Daniel Belzer Lokführer. Zu Belzers Verbundenheit mit Ibersheim passt gut, dass sein Herz für den Sport Club Ibersheim (SCI) schlägt, den großen, in Iberrsheim praktisch alles umfassenden Sportverein. „Diesen Verein werde ich unterstützen!“, verspricht er. Belzer ist dort langjähriges Mitglied und treibt aktiv den Austausch mit der Partnergemeinde Chemelier in Frankreich voran. Bei der Vorschlagsliste für den Ortsbeirat Ibersheim setzen die Christdemokraten auf einen Generationenwechsel. Neben dem Orstvorsteherkandidaten stehen in Person von Markus Schreiber, Annabelle Zakrzowski, Gerhard Forrer und Christian Zakrzowski vier neue Kandidaten zur Wahl. Der Vorsitzende des Ortsverbands Rheindürkheim-Ibersheim, Björn Krämer, freut sich, eine so junge und engagierte Mannschaft präsentieren zu können. „Damit sind wir für die Wahlen und die kommenden fünf Jahre hervorragend aufgestellt.“ Der designierte Wormser Oberbürgermeister Adolf Kessel und Krämer begrüßten das einvernehmliche Vorgehen der Iberrsheimer CDU-Mitglieder bei den Wahlen und lobten die Bereitschaft der Aktiven, für die Kommunalwahl im Mai zu kandidieren. Wie wichtig diese Wahl ist hatte sich bei der „Adolf Kessel hört zu“-Veranstaltung im August gerade auch in Ibersheim gezeigt: „Ibersheim darf nicht weiter abgehängt werden!“, lautete dort eine oft gehörte Klage. Adolf Kessel will als OB für ein gutes Miteinander von Ortsbeirat und Verwaltung sorgen und für Lösungen auf Augenhöhe.


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