Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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10.05.2019
MdB Metzler: Wormser Dom erhält 200000 Euro an Bundesmitteln für Sanierungsmaßnahmen
BERLIN/WORMS Das monatelange Warten hat ein Ende: Nachdem der Antrag für Bundesmittel zur Unterstützung von Sanierungsmaßnahmen im und am Wormser Dom im vergangenen Jahr noch vertagt wurde, gab es nun den Zuschlag: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute 200000 Euro bewilligt.
Jan Metzler: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat 200000 Euro bewilligt. Foto: Tobias Koch
Der Wormser Dom ist ein monumentales Bauwerk von nationaler Bedeutung. Über die Jahrhunderte wurden immer wieder Reparaturen ausgeführt, die meist kostenintensiv sind. Ende des 19. Jahrhunderts konnte der stark einsturzgefährdete Dom nur durch eine nationale Anstrengung und mit staatlicher Förderung im Rahmen einer umfassenden Sanierung gerettet werden. Für die jüngsten Sanierungsmaßnahmen, die seit 2002 laufen, wurden bislang bereits knapp 14 Mio. Euro verausgabt, mehr als 10,5 Mio. Euro davon hat die Kirche als Eigenmittel aufwenden müssen. Der Bund sollte nun ebenfalls einen Teil beisteuern. Die Katholische Kirchengemeinde St. Peter um Dompropst Tobias Schäfer hatte sich deshalb mit der Bitte um Unterstützung in Berlin an Jan Metzler gewandt. Dieses Anliegen nahm Metzler gerne an. Ganz reibungslos ging es allerdings nicht und die Domgemeinde wurde zunächst auf eine Geduldsprobe gestellt. Denn der Antrag wurde bereits im letzten Jahr im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogramms 7 des Bundes gestellt. Das Programm war jedoch mit 30 Millionen Euro mehrfach überzeichnet, weshalb der Zuschlag zunächst ausblieb. Allerdings hatten die Haushaltspolitiker des Bundestages Metzler signalisiert, dass der Antrag der Domgemeinde grundsätzlich überzeugt hatte und deshalb mitgenommen wurde für die Auswahl im Folgeprogramm 2019. Danach hieß es erst einmal über mehrere Monate: „Daumen drücken“. Heute kam nun die positive Nachricht aus dem Haushaltsausschuss: Im 2019er Denkmalschutzsonderprogramm 8 wurde der Antrag bewilligt. Nach dieser Zitterpartie, war die Nachricht, dass Worms den Zuschlag erhält, umso schöner. „Damit sind für uns wichtige Mittel für die dringend notwendigen Arbeiten frei geworden“ freuen sich Dompropst Schäfer und der Diözesanbaumeister des Bistums Mainz Johannes Krämer über diese Zusage. Die laufende Außensanierung war zuletzt 2018 ausgesetzt worden und soll nun bald fortgesetzt werden. Mit den zugesagten Fördermitteln kann nun der letzte Bauabschnitt auf der Nordseite, die Sanierung der Silberkammer, angegangen werden, bevor dann die Außensanierung noch die ganze Südfassade und das Dach in Angriff nehmen muss. Möglich war dieser Erfolg aber nur durch einen überzeugenden Fördermittelantrag, den der langjährige Architekt und Bauleiter der Domsanierung Jürgen Hamm vorbereitet hatte, und eine enge Abstimmung mit der Landesdenkmalpflege in Mainz. „Gerade letztere muss das Konzept der Sanierungsmaßnahme positiv begutachten, erst dann zieht der Bund eine Kofinanzierung in Betracht“, lobt Metzler die hervorragende Vorarbeit.


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