Hohe Ehrungen bei CDU Horchheim/Weinsheim

Wormser CDU-Vorsitzende Stephanie Lohr (MdL) zeichnet Mitglieder aus für 40 und 50 Jahre Treue zur Union / Lob auch für CDU-Ortsverbands-Vorsitzende Monika Stellmann

22.10.2019
Treue ist Trumpf: Die Ehrung langjähriger Parteimitglieder stand im Mittelpunkt der jüngsten Veranstaltung der CDU Horchheim/Weinsheim. Ehrengast war MdL Stephanie Lohr (re.), die gemeinsam mit Monika Stellmann (5.v.li.), Peter Karlin (2.v.re.) und Krimh
Treue ist Trumpf: Die Ehrung langjähriger Parteimitglieder stand im Mittelpunkt der jüngsten Veranstaltung der CDU Horchheim/Weinsheim. Ehrengast war MdL Stephanie Lohr (re.), die gemeinsam mit Monika Stellmann (5.v.li.), Peter Karlin (2.v.re.) und Krimh

HORCHHEIM/WEINSHEIM Viel Zeit für jeden Einzelnen genommen hat sich die Wormser CDU-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Stephanie Lohr, als sie im CDU-Ortsverband Horchheim/Weinsheim hohe Ehrungen vornahm für 40 und 50 Jahre Zugehörigkeit bei den Christdemokraten. „Wie war's bei Ihnen? Wie sind Sie zur Union gekommen?“, wollte die Politikerin wissen. Und verblüffend waren die Antworten der Jubilare, als diese von ihrem „Ersten-Mal-CDU“ berichteten.

Doch ganz gleich, ob die Antwort in einem entwaffnenden „eigentlich-war‘s-Zufall“ bestand (weil auch Freunde und Bekannte in die Union eingetreten waren), ober ob es sich beinahe schon um einen regelrechten Liebesbeweis handelte („Weil ich für meinen Mann stimmen wollte“). Eines verband die Jubilare alle: Die bewusste Entscheidung, nach dem Eintritt dabei geblieben zu sein, den Christdemokraten Jahrzehnte die Treue gehalten zu haben und die Union dauerhaft zur eigenen, politischen Heimat zu machen. Lohrs Wunsch, die Geehrten mögen noch lange die Union unterstützen, quittierten die Geehrten mit herzlicher Zustimmung. Lohr gratulierte den Jubilaren, überreichte die Urkunden und verlas die Dankesworte darauf, die von CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak unterschrieben waren. Die Vorsitzende der CDU Horchheim/Weinsheim, Monika Stellmann, und der zweite Vorsitzende, Peter Karlin, gratulierten ebenfalls, steckten den Jubilaren anerkennend die Ehrennadeln an und überreichten das typische CDU-Ortsverbands-Präsent, den Horchheim/Weinsheim-Regenschirm (Motto: Immer gut beschirmt). In ihrer Laudatio lobte Lohr, die Geehrten stünden ein für ihre Werte und bereicherten die politische Diskussion. „Durch Menschen wie Sie ist Horchheim ein Stück besser geworden!“. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch die Mitgliederbeauftragte Krimhilde Reichl. Mit Zwiebelkuchen und neuem Wein hatte der CDU-Ortsverband diesmal zur Mitgliederversammlung eingeladen. „Wir möchten auf diese Weise Danke sagen an unsere Mitglieder“, begründete Monika Stellmann, warum man sich für diesen lockeren Rahmen entschieden habe. Lohr rief die Jahre 1979 und 1969 – die Jahre, in denen die Jubilare in die Union eingetreten waren - in Schlagworten in Erinnerung. In den Vordergrund rückte sie einen Leitsatz aus dem Jahr 1969 „Mehr Demokratie wagen“ - ein Satz, den der damalige Bundeskanzler Willy Brandt prägte. Brandt sei zwar kein CDU-Kanzler gewesen, wie die CDU-Chefin schmunzelnd einräumte, „aber auch nicht der unvernünftigste Kanzler, den die Sozialdemokraten aufgestellt haben“. Lohr streifte auch die Lokalpolitik, allem voran den „Worms-Plan“, der jüngst verabschiedet worden war (Lohr: Schauen Sie rein! Laden Sie sich den Plan von unserer Homepage herunter!). Sie freute sich, dass OB Adolf Kessel, der nun rund 100 Tage im Amt ist, viele Menschen, unabhängig von deren Parteizugehörigkeit, positiv überrascht habe. Besonderes Lob bekam Monika Stellmann, die inzwischen auch stellvertretende Ortsvorsteherin in Horchheim ist. Diese sei eine „unermüdliche, fleißige Kämpferin, auf die immer Verlass ist“. Stellmann wies darauf hin, dass noch „Mein Horchheim“-Artikel vorrätig seien: Taschen, Tassen, Schirme und Weingläser mit Schriftzug „Mein Horchheim“, nebst Ortswappen, mit denen man seine Verbundenheit mit seinem Stadtteil, zum Ausdruck bringen könne. Geehrt wurden für 50 Jahre: Marianne Schnell Ilse Seiler Lieselotte Selbert Ferdinand Henneken für 40 Jahre: Hans Flick Andreas Schmitt für 25 Jahre: Josef Schuster