CORONA-KRISE -- MdL Lohr: Land muss jetzt nachziehen, damit Hilfe ankommt!

Stephanie Lohr: Solidarisch sein mit den lokalen Betrieben, aber auch mit Vereinen / „Pachten von städtischen Bürgerhäusern sollen gestundet werden“

26.03.2020

 MAINZ/WORMS „Schnell, effizient und pragmatisch!“ – so lobt die Landtagsabgeordnete und Wormser CDU Vorsitzende Stephanie Lohr das Hilfspaket des Bundes gegen die Corona-Krise, das milliardenschwere Unterstützung vorsieht für die Wirtschaft, das Gesundheitssystem und die Bürger. Gleichzeitig fordert Lohr: „Das Land muss jetzt nachziehen, damit das Geld auch sofort dort ankommt, wo es gebraucht wird!“

 Die CDU-Landtagsfraktion hat sich bereits Anfang der Woche für einen milliardenschweren Nachtragshaushalt ausgesprochen. Morgen (Freitag) wird es nun im Landtag in Mainz ein beschleunigtes Verfahren bei der Verabschiedung des Nachtragshaushalts geben. „Vom Land sind zusätzliche Hilfen vorgesehen“, gibt Lohr einen Ausblick und macht an einem Beispiel für Betriebe deutlich, was von Landesseite geplant ist: „Für Unternehmen kommt ein zusätzliches Maßnahmenpaket aus steuerlichen Erleichterungen, Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und Direkthilfen“. Unter anderem sollen dabei zusätzliche Betriebsmittelkredite und Bürgschaften zur Verfügung gestellt werden. In dem Hilfsprogramm von Bund und Ländern sind auch umfangreiche Hilfen für die Krankenhäuser und Erleichterungen für Familien und Mieter enthalten.
 
„Es geht uns darum, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern“, sagt Lohr. Kleine und mittlere Betriebe aller Branchen treffe die Corona-Krise hart. Wichtig sei jetzt eine unbürokratische und direkte Unterstützung, „Nach den morgigen Beschlüssen, müssen die Gelder umgehend fließen und bei den Betrieben sowie in den Kommunen auch ankommen.“ „Um kleine und mittlere Betriebe im Land, direkt und ohne Umwege finanziell unterstützen zu können, bringen wir morgen einen Änderungsantrag zum Nachtragshaushalt ein.“, kündigt Lohr weiter an.  
 
Durch ihre Funktion als Ortsvorsteherin in Abenheim kennt Stephanie Lohr die Sorgen und Nöte in der Corona-Krise auch aus dem Alltag der Menschen vor Ort. „Wir alle haben Freunde, Bekannte und Verwandte, die von der Corona-Ausbreitung auf unterschiedliche Art und Weise betroffen sind - Ihnen muss jetzt geholfen werden!“. Zusammenhalt sei wichtig, auch im persönlichen Umfeld. Wir können alle unseren Beitrag leisten, trotz der Kontaktverbote. „Unterstützen Sie bitte unsere lokalen Händler, nehmen Sie die lokalen Lieferangebote in Anspruch.“ Dabei dürften auch die Vereine nicht vergessen werden. „Mitglieder sollen jetzt die Treue halten und nicht kündigen“, schwört Lohr die Wormser auf Solidarität ein. Für die Kommune bedeute das beispielsweise auch: „Die Pachten für städtische Bürgerhäuser wie die Festhalle in Abenheim oder den Hessischen Hof in Rheindürkheim sollten gestundet werden, da hier die Einnahmen gerade bei null sind.“
 
INFO
Für Maßnahmen und Hilfen für Gewerbe, Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen vor Ort hat die Stadt Worms eine Info-Hotline im Rathaus unter (0 62 41) 8 53 - 18 18 eingerichtet.