„Unserem Mittelstand Anerkennung zeigen – Danke sagen!“

MdL Lohr und Spitzenkandidat Baldauf besuchen Firma Wigol / Lob für tatkräftigen Wormser Mittelstand / Dank für Wigols Hilfeleistung für die Stadt

18.08.2020
Von links: MdB Jan Metzler, Hans-Peter Weiler, Salima Stache, Michael Stache, Hella Stache, MdL Stephanie Lohr, Bettina Kruse-Schauer, CDU Spitzenkandidat Christian Baldauf. Foto:Jens Kowalski
Von links: MdB Jan Metzler, Hans-Peter Weiler, Salima Stache, Michael Stache, Hella Stache, MdL Stephanie Lohr, Bettina Kruse-Schauer, CDU Spitzenkandidat Christian Baldauf. Foto:Jens Kowalski

 WORMS In Zeiten von Corona zählt der Reinigungs- und Desinfektionsmittel-Spezialist Wigol mit seinen rund 100 Mitarbeitern zu den besonders gefragten Unternehmen. Doch das war nicht der Grund, warum die Landtagsabgeordnete und CDU-Vorsitzende, Stephanie Lohr, und der CDU-Fraktionschef im Landtag, Christian Baldauf, dem in der Bensheimer- und Textorstraße gelegenen Unternehmen einen Besuch abstatteten. 

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 Firmenchef Michael Stache, der die Politiker gemeinsam mit Tochter Salima und Ehefrau Hella empfing, erhielt von den Politikern Lob für seine unternehmerisch zupackende Haltung, mit der er an die Probleme in schwieriger Zeit herangehe.
„Wir möchten Ihnen dafür unsere Anerkennung zeigen und Danke sagen“, sagte Lohr. Dem schloss sich auch der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler an, der hinzugekommen war.
Ein aktuelles Beispiel für diese Haltung war den Politkern noch besonders präsent. So war Wigol vor wenigen Wochen, als sich die Corona-Krise täglich verschärfte, Adressat von zahlreiche dringenden Anfragen, beinahe schon Hilferufen, von zahlreichen Wormserinnen und Wormsern, Gewerbetreibenden, Dienstleistern, Gastronomen sowie der Stadt Worms nach Hand-Desinfektionsmitteln nachgekommen. Bemerkenswert ist das deshalb, weil das begehrte Produkt von Wigol dazu erst hergestellt und mühselig separat abgefüllt werden musste. Denn Wigol produziert üblicherweise gar keine Kleingebinde. Die Firma vertreibt ihre Produkte in der Regel in 1000-Kilogramm-Containern, 200-Liter-Fässern und 25-Kilogramm Gebinden. 
Bemerkenswert ist diese Hilfe von Wigol für die Stadt aber auch deshalb, weil das Unternehmen selbst mit den Corona-Auswirkungen zu kämpfen hat. „Der gesamte Außendienst, rund ein Drittel unserer Mitarbeiter, musste seine Arbeit vom persönlichen Gespräch im Außendienst auf Homeoffice umstellen“, erklärte Stache.  „Und das erschwert den Verkauf erheblich.“ Dennoch blickt Stache nach vorn und will das Beste aus der Situation machen.
Lohr sagte, Wigol gehöre zu den mittelständischen, inhabergeführten Unternehmen, die über Jahre solide gewirtschaftet hätten und deshalb auch in der Corona-Krise nicht so schnell aus dem Tritt kämen. Dies treffe auf viele Unternehmen in Worms zu. Viele davon hätten nicht einmal Mittel aus dem Corona-Hilfsfond beantragt. Davon profitiere die Landesregierung, die in der Corona-Krise aber zu wenig tue. „Von der Landesregierung gibt es kaum passgenaue Hilfen für den Mittelstand!“, bemängelt Lohr.
Baldauf führte aus, dass die zupackende Einstellung, die er bei allen Wormser Unternehmen gesehen habe, die er im Rahmen seiner Sommertour besuchte, jetzt auch im Land gebraucht werde, um Veränderungen voranzubringen. „Jetzt besteht beispielsweise die große Chance, die Themen Umwelt und Wirtschaft besser zu verzahnen“, sagte er, auch Lohr im Blick, die im Landtag Sprecherin der CDU-Fraktion für Umwelt- und Energiepolitik ist - eine Arbeit, für die sie vom Fraktionschef viel Lob erhielt.
Lohr sagte, der Mittelstand verdiene große Wertschätzung. Viele mittelständische Firmen seien in der breiten Öffentlichkeit gar nicht so sehr bekannt. „Aber sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft!“.