Stephanie Lohr(CDU): Landesregierung greift CDU-Vorschlag zur Anschaffung von Lüftungsgeräten in Schulen auf

21.10.2020
Stephanie Lohr: Endlich folgt die Ampelkoalition unserem Vorschlag! Foto: Blume
Stephanie Lohr: Endlich folgt die Ampelkoalition unserem Vorschlag! Foto: Blume

 MAINZ Nachdem  der  Bund angekündigt hat, 500 Millionen Euro  in die Verbesserung bestehender Belüftungssysteme von öffentlichen Gebäuden wie Theater und Museen, Uni-Hörsäle oder Schul-Aulen zu stecken, hat sich nun auch die Landesregierung dazu durchgerungen, Lüftungsgerätefür Schulen mit bis zu 6 Millionen Euro zu fördern, informiert Stephanie Lohr (CDU).

 »Endlich,   muss   man   sagen,   denn   damit   folgt   die Ampelkoalition  aus   SPD,   FDP   und   Grünen   nun   also   doch  unserem Vorschlag, die Luftqualität an Schulen in den Fokus ihrer Investitionen zurücken«, erklärt die Wormser Abgeordnete und ergänzt: »Im September schon   hatten   wir   einen   Entschließungsantrag   in   die   Plenar-Debatte eingebracht,   in   dem   wir   die   Entwicklung   von   geeigneten Lüftungskonzepten sowie der Investition im Bereich der Lüftungstechnikgefordert   hatten,   um   einen   höheren   Infektionsschutz   in   den Klassenräumen zu erreichen. 30 Million Euro hatten wir für bauliche Investitionen   im   Bereich   von   Lüftungstechnik   und   Sanitäranlagenvorgesehen.   Die   regierungstragenden   Fraktionen   haben   den   CDU-Vorschlag für ein derartiges Investitionsprogramm abgelehnt. Dass die Landesregierung unseren Vorschlag nun doch – wenngleich inabgeschwächter Form – aufgreift, nachdem sie diesen zuvor abgelehnthatte, zeugt nicht von souveränem Regierungshandeln. Statt einen guten und vorausschauenden Vorschlag des politischen Gegners mitzutragen, betreibt man lieber Obstruktion. Dabei ist das Thema viel zu wichtig für parteitaktische Spielchen, betont Stephanie Lohr.Es gelte vielmehr alles daranzusetzen, um Schulschließungen zu verhindern und Präsenzunterricht     aufrechtzuerhalten,     so     die     Unionspolitikerin. »Schulschließungen können für die betroffenen Schülerinnen und Schüler zu schwerwiegenden Nachteilen für die weitere schulische Entwicklung führen.Bleibt zu hoffen, dass die Landesregierung angesichts steigender Corona-Neuinfektionen wenigstens jetzt zügig handelt und klar definiert, welche Geräte geeignet sind und von den Schulen angeschafft werden können.