Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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08.05.2014
„Herrnsheim kann stolz darauf sein, was es zu bieten hat!“
CDU-Ortsvorsteher-Kandidat Andreas Wasilakis stellt Ideen und Vorhaben vor für Herrnsheim/ CDU-Stadtratsfraktion vor Ort/ Lob für Metzlers Einsatz für Schloss-Sanierung (FOTO-GALERIE)
HERRNSHEIM Herrnsheims CDU-Ortsvorsteher-Kandidat Andreas Wasilakis hat Bürger und CDU Kandidaten für den Stadtrat und den Ortsbeirat über aktuelle Vorhaben und Ideen der Union ins Bild gesetzt im Schlosscafé. Ebenso konnten Fragen an Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion gestellt werden. Auch Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und Ortsvorsteherin Silvia Gutjahr (CDU) waren unter den Teilnehmern.
Ortsvorsteher-Kandidat Andreas Wasilakis: „Wir Herrnheimer können stolz auf das sein, was wir zu bieten haben“.
„Wir Herrnsheimer können stolz auf das sein, was wir zu bieten haben“, sagte Wasilakis und hob als Beispiele den Wein, das Handwerk und die vielen Künstler hervor. Diese Vorzüge Herrnsheims möchte Wasilakis im Rahmen eines Fests, das einmal im Jahr stattfinden soll, noch stärker nach außen tragen. Die Veranstaltung soll „ein Spiegelbild dessen sein, was Herrnsheim auszeichnet“. Weiterhin möchte Wasilakis, ausgehend von einem vorhandenen Spielplatz, einen Freizeitsportpark initiieren, auf dem auch Sporttraining im Freien möglich ist. Ebenso wie CDU-Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, sah Wasilakis das Schloss als ein Kleinod an, das es für die ganze Stadt zu entwickeln gelte. Großer Dank ging daher an Bundestagsabgeordneten Jan Metzler, durch dessen Einsatz sich nun zusätzliche Mittel des Bundes aufgetan haben, die eine Renovierung möglich machen. Wasilakis will sich darüber hinaus für die Verbesserung der Parkmöglichkeiten „Am alten Bahnhof“ einsetzen, wovon nicht nur Schlossbesucher, sondern auch Anwohner profitieren würden. „Es geht mir darum, die Lebensqualität in Herrnsheim zu erhalten oder noch zu verbessern“, fasste Wasilakis zusammen. Eine gute Nachricht kann Wasilakis inzwischen auch zu einem anderen Problem geben, das an diesem Abend angesprochen wurde: die nicht ordnungsgemäß abgestellten Lastwagen im Bereich der Kreisel bei den Einkaufszentren. Dort wird in Kürze im Zuge des neuen Fahrplanwechsels die Haltestelle „Versorgungszentrum Herrnsheim“ wieder aktiviert, weshalb in diesem Bereich dann nur Linienbusse halten dürfen. Für andere Fahrzeuge gilt ein Halteverbot. Dr. Karlin informierte auch über Themen aus der CDU-Stadtratsfraktion: Sehr verwundert sei die Union darüber, dass die Verwaltung das Lehrschwimmbecken des Eleonoren-Gymnasiums quasi von jetzt auf nachher geschlossen hat. Dies werfe Ungereimtheiten auf. In einer schriftlichen Anfrage an Oberbürgermeister Michael Kissel verlangt die CDU nun Antworten. Ein Anwohner sagte, an der Krankenhaustangente sei eine Beleuchtung wünschenswert. Beigeordnete Petra Graen antwortete, dass die Beleuchtung schon vor einigen Jahren beantragt wurde und auch mehrfach in den Haushaltsvorschlägen des Ortsbeirates enthalten war. Die Maßnahme sei aber teuer, weil erst Stromleitungen gelegt werden müssten. Kessel wies darauf hin, dass jeder Bürger das Projekt durch Bewertung im „Haushalt im Dialog“ weiter nach vorn bringen könne. Auf Rückfrage eines Teilnehmers antworteten Wasilakis und Nagel, dass für die Bahnunterführung im Bereich Fahrweg im Jahr 2015 Mittel seitens der Stadt vorgesehen seien. Ein anderer Anwohner wollte wissen, wie es um den „kleinen äußeren Ring“ stehe, der als Verlängerung der Krankenhaustangente geplant ist. Hierzu sagte Dr. Karlin, es sei nicht sicher, ob man diesen Ring überhaupt brauche. Vor weiteren Realisierungsschritten solle zunächst die Veränderungen nach dem Anschluss der B 47 neu an die B 9 abgewartet werden. Die Funktion des äußeren Ringes könnte auch die Umfahrung über den Nordzubringer, A 61, B 47 neu erfüllen.


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