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CDU-Kreisverband Worms-Stadt

Verkehrsanbindung problematisch

CDU-Stadtratsfraktion sieht positive Aspekte beim „Wohnquartier Rheinmöve“ / Stellplatzangebot und Zuführung noch nicht optimal

Der Bebauung des ehemaligen Rheinmöveareals an der Monsheimer Straße steht die CDU-Fraktion im Wormser Stadtrat positiv gegenüber. „Die Ideen vom Büro „Ehret & Klein“ sind gut. Hier entsteht ein Stadtquartier mit ordentlicher Durchmischung. Sozialwohnungen und Eigentumswohnungen in einem adäquaten Verhältnis. Die geplante Kindertagesstätte wird hier dringend benötigt und ist sinnvoll geplant. Alles in allem wird das die Wohnstadt Worms weiter aufwerten,“ lobt Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin das vorgestellte Projekt.
Doch trotz des Lobs sieht die CDU-Fraktion noch erheblichen Diskussionsbedarf. „Das Angebot an Stellplätzen hört sich mit knapp 600 Plätzen zwar riesig an, ist aber für ein Quartier dieser Größe bei weitem nicht ausreichend,“ legt Dr. Karlin den Finger in die Wunde. Bei 425 geplanten Wohnungen plus einem Drogeriemarkt und einem Bio-Supermarkt+ einer Kita sei das Angebot an Abstellmöglichkeiten zu gering geplant. „Auch wenn die Stellplatzquote von 1,25 ggf. den Bestimmungen genügt, so wird es doch zu erheblichen Belastungen und Belästigungen im Umfeld des Quartieres im Bereich Töpferstraße, Leinigerstraße und Weinbietstraße führen,“ befürchtet der Unions-Sprecher.
Auch die Anbindung des Wohngebiets an die Ausfallstraßen Kirschgartenweg und Alzeyer Straße sei noch nicht optimal gelöst. Dr. Karlin sieht das ganz pragmatisch: „In den Morgen- und Feierabend-Stunden bedeutet dies immerhin, dass rund 500 und mehr Autos zusätzlich sich aus dem Quartier heraus und wieder hineinzwängen müssen!“ Dies wird nach seiner Auffassung zu großen Verkehrsproblemen führen. So muss nach Meinung der CDU im Wormser Stadtrat hier auf jeden Fall noch nachgebessert werden. „Und eines ist auch klar:“ so Dr. Karlin weiter, „Die Idee der GRÜNEN, dass ein bewusst zu geringes Stellplatzangebot und ein geplantes Verkehrschaos zu weniger Autoverkehr führt, teilen wir in keiner Weise und widersprechen diesem Ansinnen entschieden. So kann man keine Politik für die Bürger*innen machen.“ Leidtragende sind letztlich die Anwohner*innen.